die frisch gewählten landes- und bundesteam - gruppenfoto

120 Falken feierten Demokratie und Mitbestimmung

Kaum zu glauben, schau mal all die vielen Falken
Mitte November kamen 120 Rote Falken aus Wien, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland, Salzburg und der Steiermark zum Superwahlwochenende im Palais Kabelwerk in Wien zusammen. Das Superwahlwochenende war sozusagen das „Festival der Demokratie“ innerhalb der Falkenbewegung. 

Die Veranstaltung begann am Freitagabend mit einem großen Planspiel, das den Teilnehmer/innen Positionen der politischen Parteien und Spielregeln der parlamentarischen Demokratie in unterhaltsamer Form näher brachte. Der spielerische Einstieg war insbesondere für die zahlreich anwesenden Junghelfer/innen ideal, da das Thema Demokratie lustvoll erlebt wurde.


Wir lernen im Vorwärts gehen
Am Samstag ging es gleich in der Früh mit Workshops und Politiker/innen-Gesprächen weiter. Neben dem Workshop Medien und Demokratie und dem von Sandra und Ronny Kapuy exzellent geführten Stadtspaziergang „Auf den Spuren der Republik“ fanden Diskussionen mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, der Grünen Nationalrätin Alev Korun und dem Bundessprecher der KPÖ, Mirko Messner, statt. Die Teilnehmer/innen hatten die Gelegenheit die Politiker/innen in entspannter Atmosphäre kennen zu lernen und sich über ihren Werdegang, politischen Ansichten und Forderungen auszutauschen. Im Anschluss an die Workshops versammelten die Roten Falken sich am Grab ihres Gründers, Anton Tesarek, um ihm anlässlich seines 35. Todestages mit einer Kranzniederlegung zu gedenken. In den Reden wurden die Teilnehmer/innen an Tesareks Leistungen um die sozialistische Erziehung im Allgemeinen und die Falken im Besondere erinnert: Danke und Freundschaft, Tes!


Mitreden und Mitbestimmen
Die Wiener und Oberösterreichischen Landeskonferenzen und drei Regionskonferenzen konnten dann am Samstagnachmittag starten. In allen Falkenparlamenten wurden engagiert diskutiert, berichtet und die jeweiligen Vertreter/innen gewählt. Ebenso natürlich bei der Bundeskonferenz, die am darauffolgenden Tag abgehalten wurde. Die Bundeskonferenz beschloss zahlreiche wichtige Anträge, wie zum Beispiel jenen Antrag, der sich in der pazifistischen Tradition der Falken für die ersatzlose Abschaffung des Bundesheeres (keine Wehrpflicht, kein Berufsheer!) ausspricht. In anderen Anträgen fordern die Falken das Frontex-Sytem abzuschaffen, das tausende Tode an der EU Außengrenze produziert oder die durchdringende Demokratisierung aller gesellschaftlichen und politischen Bereiche. Aber auch Gruppenaufbau und die notwendige Unterstützung durch Kinderfreunde-Strukturen, die Einsetzung von Arbeitsgruppen und die Preispolitik in Döbriach waren Themen, mit denen sich die Delegierten in Anträgen auseinander setzten. Zum Schluss der Veranstaltung standen mit Michael Schinninger, Melanie Peschek, Simon Walter und Karin Blum die Kandidat/innen zum neuen Bundesteam zur Wahl. Sie konnten sich über das Vertrauen der überwältigenden Mehrheit der Delegierten freuen und starten mit viel Engagement und Tatendrang in ihre Amtsperiode.


Insgesamt hat das Superwahlwochenende den Roten Falken als Bewegung viel Kraft und Energie gegeben, weil wir alle erfahren konnten, dass wir viele sind, dass wir kraftvoll sind und dass wir wissen was wir wollen: Demokratie und Sozialismus

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Rote Falken Wien
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