Papa mit Baby

Papa-Monat für alle, nicht nur für den Vizekanzler!

Der Bürgermeister und SPÖ-Abgeordnete zum Nationalrat Andreas Kollross fordert einen Rechtsanspruch auf einen Papa-Monat, auch in der Privatwirtschaft. Zwar freut sich Kollross, dass Vizekanzler Strache nach der Geburt seines Sohnes angekündigt hat, einen Papa-Monat nehmen zu wollen, jedoch gibt es "einen großen Kritikpunkt und eine himmelschreiende Schieflage". Kollross, der auch Vorsitzender der Kinderfreunde Niederösterreich ist, stößt sich daran, dass dieser Papa-Monat für Menschen in der Privatwirtschaft nicht gilt. Hier gibt es nach wie vor keinen Rechtsanspruch auf einen Papa-Monat.

„Es ist ein Schlag ins Gesicht für jeden berufstätigen Vater, für die 'kleinen Leute', für die seitens der FPÖ angeblich Politik gemacht wird, dass Strache sich hier Privilegien gönnt, die er anderen nicht zugesteht“, kritisiert der Abgeordnete und schließt sich der Forderung der SPÖ-Frauen und des ÖGB nach einem Rechtsanspruch auf einen Papa-Monat für alle Väter an.

„Es waren die Kinderfreunde, die diese Forderung vor Jahren in die öffentliche Debatte eingebracht haben. Wir und ich persönlich helfen dem Vizekanzler gerne bei der Umsetzung, denn ansonsten bleibt hier übrig, dass Strache als Privilegienritter agiert“, so Kollross.

Kollross sieht die Regierung gefordert: „Wenn Strache vom Papa-Monat überzeugt ist, muss er nur mehr seine KollegInnen in der Bundesregierung überzeugen!“ Es sei höchst an der Zeit, die Forderung gesetzlich umzusetzen, so Kollross und er fragt die Sozialministerin abschließend: „Wann dürfen wir mit der Gesetzesvorlage für einen Papa-Monat für alle Väter rechnen, damit nicht nur Strache ein solches Privileg erhält?“

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